Über mich

Ich arbeite seit 2010 als Sozialwissenschaftlerin (Forschung & Unterricht).

Im Bereich Coaching bin ich seit 2017 aktiv und bilde mich darin stetig fort.

BERUF UND AUSBILDUNGEN

2019 – 2021 (laufend): ZHAW Zürich: DAS Coaching, Supervision, Mediation

2018:  FHNW Olten: CAS Konzepte und Methoden Psychosozialer Beratung

2017: Universität Basel: Doktorat am Seminar für Soziologie

2015: ETH Zürich: CAS Angewandte Statistik

2010: Universität Heidelberg: Hauptstudium Soziologie MA

2007: ELTE University Budapest: UNESCO Programme Minority studies

2004: Universität Passau: Grundstudium Politikwissenschaften

MALIZ

Als Maliz bin ich seit 2013 unterwegs. Der Name ist eine Buchstabenjonglage meines echten Namens und dem englischen Wort „malice“.

BDSM habe ich länger intus als ich diesen Begriff überhaupt kenne. Ein bisschen damit experimentiert hab ich bereits als Teenie, dann folgte eine lange Pause. Erst Anfang 30 begann ich wirklich zu entdecken und in 3 Jahren mega intensivem Sturm und Drang lernte ich über die Vielfalt, die in mir steckt. Zunächst meinte ich, ich wäre devot (aber nicht maso), dann meinte ich, ich wäre beides (aber nicht dom) und seit 5 Jahren switche ich vergnügt.
Ausserdem lernte ich, dass es nicht 1 BDSM, nicht 1 Szene gibt, sondern viele sich halt ihre eigenen Kreisen schaffen, sich darin bewegen und leider manchmal einen Tunnelblick entwicklen.

Eines meiner Lieblingsmaterialien sind Seile (Shibari), wobei es mir um den emotionalen Kontakt geht. Das Vertrauen, was mir als Top geschenkt wird ist purer Thrill und rührt mich. Der Rest ergibt sich aus Empathie und Kreativität.

In die Welten diverser nicht-mainstream-Sexualitäten bin ich Anfang 20 zunächst swingend eingetaucht.
Später hab ich mich auch tantrisch inspirieren lassen.
Der heteronormative Tellerrand liegt hoffentlich hinter mir.

Seit der Jahrtausendwende lebe ich in offenen Beziehungen. Wenn mich eine Person fasziniert sind Schubladen wie Geschlecht, Alter, etc. etc. nebensächlich. Somit bin ich poly und pansexuell.

Vieles, in dem die Gesellschaft binäre Kategorien vorgibt, sehe ich als Spektrum, z.B. weiblich-männlich als Pole mit viel Raum dazwischen, ebenso dominant-submissiv, homo-hetero usw. Es so zu sehen ist bereichernd und entstressend, z.B. muss ich mich nicht damit plagen weiblichen Idealen zu entsprechen, oder mir das Bild einer Klischee-Sub oder Klische-Domina aufdrücken. Klischees sind ein schlimmes Übel. Ich möchte dazu beitragen, dass Leute einfach so sein können, wie sie sind. Gerade am Anfang in der Orientierungsphase ist das wichtig. Daher möchte ich mich in der Newbie-Betreuung engagieren.

Meine Erfahrungen umfassen jubilierende Hochs und düstere Tiefs. Erfahrungen teilen, zuhören und lernen treibt mich an.